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ZWT-Neujahrsfrühstück

Das ZWT lud gemeinsam mit dem HTS zum Neujahrsfrühstück: Am ersten Bild v. l. Johann Harer (HTS), Anke Dettelbacher (ZWT), Christian Gülly (Biobank), Thomas Mrak (ZWT), Kurt Zatloukal (BBMRI.at), Michaela Th. Mayrhofer (BBMRI-ERIC), Peter Schlenke (Blutbank), Roland Schlesinger (Lancor Scientific).
(Credit: ZWT/Lunghammer)

Banken „der etwas anderen Art“ standen im Fokus bei diesem Vernetzungstreffen, zu dem sich die ZWT-Community auf Einladung von ZWT und Human.technology Styria (HTS) am 10. Jänner 2019 traf. Unter anderen gaben Vertreter von Biobank und Blutbank Einblick in ihre Arbeit.

„Die Vernetzung war die Grundidee und sie nimmt in der Medical Science City Graz voll Fahrt auf“, freute sich Rektor Hellmut Samonigg beim ZWT-Neujahrsfrühstück. Als gemeinsames Dach über MED CAMPUS, ZWT und LKH-Univ. Klinikum Graz ist die Medical Science City Graz damit weitaus mehr als ein neuer Stadtteil. Auch HTS-Geschäftsführer Johann Harer betonte die Wichtigkeit des Netzwerks: Letzten Endes gehe es darum, Ideen aus der Wissenschaft in innovative Produkte umzusetzen.

Sicherheit und künstliches Blut
Peter Schlenke, Leiter der Universitätsklinik für Blutgruppenserologie und Transfusionsmedizin der Med Uni Graz (Blutbank Graz), gab einen Einblick in die Aufgaben, die weit über Blutversorgung hinausgehen. Sicherheit und höchste Qualität seien dabei das A und O. Und auch das Thema künstliches Blut rücke zunehmend in den Fokus. Industrielle Kooperationen seien dabei ein zentraler Faktor für die Weiterentwicklung.

Standardisierte Lagerung
Die im ZWT angesiedelte Biobank der Med Uni Graz stellte Christian Gülly, Leiter der OE für Forschungsinfrastruktur der Med Uni Graz, näher vor. Mehr als 22 Millionen Proben hat man derzeit gelagert, wobei die ältesten Proben aus dem Jahr 1983 stammen. Wichtig sei die standardisierte Lagerung, um die Vergleichbarkeit zu gewährleisten.

Kommunizieren, was man tut
Ein weiterer Experte für biomolekulare Ressourcen im ZWT ist BBMRI-ERIC – die Europa-Zentrale der Forschungsinfrastruktur für Biobanken. Beim ZWT-Neujahrsfrühstück betonte Michaela Mayrhofer,Chief Policy Officer, die große Relevanz der Kommunikation. Es nütze wenig, wenn man „schöne Bäume hat, diese aber im Wald versteckt“.

Geballte Ladung an Exzellenz
Als Leiter von BBMRI.at verwies Kurt Zatloukal auf die geballte Ladung an Exzellenz am ZWT, immerhin werden über Graz lokale, nationale und internationale Daten erschlossen. Biobanken speichern neben Proben auch Daten und beschäftigen sich mit Machine Learning. Der ZWT-Mieter AIMC ist hier ein wichtiger Kooperationspartner.

London kooperiert mit Graz
Die Digitalisierung ist auch im Bereich der Biomarker ein immer wichtigeres Thema, betonte Roland Schlesinger von Lancor Scientific. Er strich die enorm gute Vernetzung hervor, die in der Steiermark herrsche und auch für diesen Bereich wesentlich sei. Mit Grazer Forschungsinstitutionen hat Lancor Scientific, dessen Zentrale in London ist, daher zahlreiche Kooperationen am Laufen bzw. Studien geplant.

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