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ZWT-Mieterinnen mit Spirit

Eva Sigl und Andrea Heinzle und weitere „Frauen mit Spirit“ aus dem ZWT beantworteten Fragen zur Chancengleichheit der Geschlechter.
(Credit: Furgler)

In einer mehrwöchigen Serie hat das Magazin Spirit of Styria „Frauen mit Spirit“ zur Geschlechtergerechtigkeit befragt. Auch Cornelia Stumptner (BBMRI.at), Eva Sigl und Andrea Heinzle (Qualizyme) sowie Julia Pirkenau (Human.technology Styria) aus dem ZWT standen dabei Rede und Antwort.

Eine der Fragen war, wie Männer von mehr Chancengleichheit profitieren würden. Dazu Qualizyme-Geschäftsführerin Eva Sigl: „Von höherer Produktivität und Kreativität durch unterschiedliche Denk- und Sichtweisen und ein anderes Verständnis von Work-Life-Balance. Dadurch wird es für Männer leichter, in Väterkarenz zu gehen.“ Andrea Heinzle ergänzt: „Wenn Frauen vermehrt in Führungspositionen sind, kann man aus einem größeren Pool an Führungskräften auswählen, davon profitiert jeder Einzelne. Ein gemischtes Team wirkt sich auch positiv auf das Betriebsklima aus.“

Man muss sich nicht entscheiden

Den Unternehmerinnen ist es wichtig, dass Qualizyme ein „Vorzeigebetrieb in Bezug auf Gleichstellung bleibt. Wir möchten Frauen zeigen, dass es möglich ist, trotz Familie in einer Führungsposition tätig zu sein und dass man sich nicht für eines von beiden entscheiden muss.“

 

Durchsetzungsstärke sollte selbstverständlich sein.

Cornelia Stumptner, Projektmanagerin bei BBMRI.at, im Interview über die Welt in 20 Jahren: „Es sollte eine Welt ohne Voreingenommenheit und Diskriminierung aufgrund des Geschlechts sein. Dass Frauen selbstbewusst auftreten und Durchsetzungsstärke zeigen, sollte selbstverständlich sein.“ Bei BBMRI.at wird darauf geachtet, Leitungspositionen ausgewogen zu verteilen. „Auch organisieren wir Veranstaltungen, um Mädchen und Burschen gleichermaßen mit Forschungs- und Biobanking-Berufsbildern vertraut zu machen. Privat ist mir wichtig, schon Kinder gendersensibel zu erziehen und nicht in Rollenklischees zu drängen.“

Umdenken durch die neue Situation.

Droht durch die Pandemie eigentlich ein Rückschritt in Sachen Chancengleichheit der Geschlechter? Dazu Julia Pirkenau, Marketing- und PR-Verantwortliche bei Human.technology Styria: „Die Pandemie zeigt umso stärker, welche ‚Leistungen‘ Frauen erbringen müssen. Andererseits habe ich mich auch mit alleinerziehenden Männern unterhalten, welche plötzlich mit der Situation Homeoffice und Kindererziehung/Homeschooling konfrontiert waren. Auch wenn dieser Teil vielleicht geringer ausfällt, so denke ich, dass diese Zeit auch bei vielen Männern ein ‚Umdenken/Neudenken‘ hervorgebracht hat.“

 

Zu den gesamten Interviews mit …

 

(Credits Bilder Cornelia Stumptner und Julia Pirkenau: Med Uni Graz, HTS)

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