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Digitalisierte Biobank-Proben helfen bei der Krebsdiagnostik

Mit Hochleistungsscannern werden im ZWT Proben aus der Biobank Graz digitalisiert (Credit: Med Uni Graz).

Der Standard hat über das Digitalisierungsprojekt im ZWT berichtet, durch das sich völlig neue Methoden in der Diagnostik von Erkrankungen ergeben.

Mit den riesigen Mengen an histologischen Schnitten in der Biobank der Med Uni Graz lassen sich Algorithmen für das Erkennen wichtiger Veränderungen trainieren. Dadurch lässt sich die Diagnose und Therapie von Krebs verbessern.

Im Interview mit dem Standard sagt Projekt-Initiator Kurt Zatloukal, Leiter des Österreich-Knotenpunkts der Europ. Forschungsinfrastruktur für Biobanken und biomolekulare Ressourcen (BBMRI.at) im ZWT und Vorstand des Diagnostik & Forschungszentrums für Molekulare BioMedizin der Med Uni Graz:

„Wir Menschen erkennen komplexe Strukturen optisch sehr gut, aber wir quantifizieren sehr schlecht. Ich sage immer: Einen Baum erkennen wir sofort. Aber wir können nicht sagen, wie viele Blätter er hat. Das ist die Stärke von Algorithmen.“ Insgesamt sollen aber „die kognitiven Stärken des Menschen durch die analytischen Kapazitäten eines Algorithmus´ ergänzt werden“, ohne jemanden zu ersetzen.

Wichtig ist dabei, dass der Algorithmus keine „Blackbox“ ist und die Berechnungen für Experten nachvollziehbar sind. Mehr über die Plausibilitätsprüfung, an der Zatloukal und sein Team arbeiten, und den Aspekt der Datensicherheit auf DerStandard.at.

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