Jakob Pieber (Predicting Health), Heimo Müller (Med Uni Graz), Albin Skasa (Medaia), Anke Dettelbacher (ZWT) und Alexander Rosenkranz (Vizerektor Med Uni Graz), v. l., Fotos: Lunghammer
Bei der Netzwerkveranstaltung „ZWT Connect“ am 22. Jänner standen im ZWT ACCELERATOR die Künstliche Intelligenz und ihre Potenziale im Fokus, der Einsatz in der Zukunft der Medizin ebenso wie in der Gegenwart. Mit Bildergalerie vom Event.
Bereits jetzt gestaltet die Künstliche Intelligenz unser Gesundheitssystem mit, hörte man von den Experten, die bei „ZWT Connect“ Projekte und Anwendungen aus verschiedenen Bereichen der Medizin vorstellten. Die Veranstaltung bot inspirierende Einblicke in aktuelle Entwicklungen und konkrete Produkte, die deutlich machen: KI ist längst kein Zukunftsthema mehr, sondern Teil gelebter medizinischer Realität, freute sich Anke Dettelbacher von der ZWT-Geschäftsführung.
Fortschritt und Innovationen
Vizerektor Alexander Rosenkranz von der Med Uni Graz betonte in seinem Impuls die zentrale Bedeutung medizinischer Innovationen für den gesellschaftlichen Fortschritt. Technologien wie maschinelles Lernen und KI seien entscheidende Treiber. Ihr Potenzial sei enorm und könne auch viel Entlastung bringen, doch es gelte auch, nicht zu zögern: Wer zu lange warte, verliere den Anschluss.
Risikovorhersage und Digitalisierung in Pathologie
Wie praxisnah KI bereits eingesetzt wird, zeigte Jakob Pieber vom Unternehmen „Predicting Health“. Sein Team arbeitet an Lösungen zur frühzeitigen Vorhersage klinischer Risiken, um Komplikationen zu vermeiden und die Patientensicherheit zu erhöhen. Auch Heimo Müller von der Med Uni Graz berichtete über konkrete Projekte: In der Pathologie etwa wurden in einem zweijährigen Digitalisierungsprojekt wichtige Schritte gesetzt, und mit „RI SCALE“ läuft bereits das nächste spannende Projekt.
Hautgesundheit – auch in Großbritannien
Albin Skasa von Medaia wiederum gab Einblicke in die Entstehung der Idee zur App „Skin Screener“ – die bei einem Gespräch zweier Mediziner über Science Fiction während einer OP entstand. Und er erzählte auch, wie die App zur Hautgesundheit, ein Medizinprodukt, es schaffte, heute in mittlerweile 14 Ländern vertreten zu sein. Aktuell konnte man einen Riesenerfolg verbuchen – mit dem britischen NHS. Dieser Erfolg des Grazer Start-ups zeigt, dass digitale Tools nicht nur entwickelbar, sondern auch international wettbewerbsfähig und praxistauglich sind.
Ein zentrales Thema zog sich durch alle Beiträge und wurde auch in den direkten Gesprächen beim anschließenden Netzwerken diskutiert: das Vertrauen in KI. Ob in der klinischen Anwendung, in der Forschung oder im direkten Patient:innenkontakt – technologische Innovation braucht einerseits Akzeptanz und andererseits Verlässlichkeit und Nachvollziehbarkeit.
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