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Unicorn der Uni Graz und ZWT der Med Uni Graz: Abgestimmte Angebote für Gründer:innen und Start-ups

ZWT und Unicorn sind gut vernetzt: Thomas Mrak, Anke Dettelbacher und Bernhard Weber (v. L.), Foto: Doppelpunkt

Im Vordergrund steht die perfekte Unterstützung für Gründer:innen, Spin-offs und Start-ups. Im Hintergrund greifen die Angebote des Unicorn der Uni Graz und der ZWTs der Med Uni Graz perfekt ineinander.

„Das Unicorn und das ZWT sind gut vernetzt – um Gründer:innen im Life-Science-Bereich möglichst gut zu unterstützen, wenn es beispielsweise um Ansprechpartner, Infrastruktur oder Kooperationen geht. Unsere Angebote sind aufeinander abgestimmt“, erklären Anke Dettelbacher von der Geschäftsführung des ZWT und Bernhard Weber, Geschäftsführer des Unicorn.

Während die (potenziellen) Gründer:innen im Unicorn über Weiterbildungen zu Themen wie Recht und Finanzen und über Uni interne Programme wie die Start-up-Werkstatt oder das Spin-off-Lab „fit“ für die Gründung gemacht werden, schließen die Angebote im ZWT an diese Prozesse an. Denn wer sich in einem der beiden ZWTs ansiedeln will, um vom Umfeld der „Medical Science City Graz“ zu profitieren, der muss seinen Business-Plan bereits entwickelt haben. „Viele Start-ups im Life-Science-Bereich finden dann im ZWT die ideale Infrastruktur, weil sie in unmittelbarer Nähe von LKH.-Univ. Klinikum Graz und Med Uni Graz Büroräumlichkeiten und Laborflächen mieten können“, führt Thomas Mrak von der Geschäftsführung des ZWT aus.

Darüber hinausgehend bietet die ZWT Accelerator GmbH befristet bis Juni 2027 ein „Pre Seed Programm“ für Gründungswillige im Life-Science-Bereich an.

Das Beste aus zwei Communities

Der Kontakt zum Unicorn bleibt aber auch nach dem Einzug bestehen, weiß Bernhard Weber, Geschäftsführer des Unicorn aus Erfahrung: „Die Gründer:innen sind weiterhin in unserer Community verankert und wir stehen ihnen bei vielen Themen weiter beratend zur Seite.“ Ein Role model dafür ist BRAVE Analytics: Der Gründer hat die wissenschaftliche Basis in einer Dissertation an der Uni Graz gelegt, hat aber auf Grund des Life-Science-Schwerpunktes für die weitere Forschungsarbeit an der Med Uni Graz angedockt und Räumlichkeiten und Labore im ZWT ACCELERATOR bezogen. Mit dem Unicorn gibt es weiterhin regelmäßig Kontakt. Aber auch Phytocore und enzyan Biocatalysis können von der engen und guten Vernetzung zwischen Uni bzw. Unicorn auf der einen und ZWT und Med Uni auf der anderen Seite berichten, sind sie doch auch auf der Uni Graz „entstanden“ und heute Mieter im ZWT ACCELERATOR.

Vernetzung

„Durch’s Reden kommen die Leute zusammen“, heißt es immer – und das ist hier nicht anders. „Wir möchten die Gründer:innen aus dem Unicorn natürlich auch in unser Netzwerk einladen und umgekehrt“, betont Anke Dettelbacher und verweist auf Vernetzungsveranstaltungen. Nicht immer muss sich aus den Kontakten mit der ZWT-Community der Einzug ins ZWT ergeben – oft sind es auch spannende Kooperationen für die Start-ups oder einfach ein fruchtbarer Austausch über Erfahrungen und Learnings in der Start-up-Szene.

Veranstaltungen

Gelegenheiten zum Austausch gibt es regelmäßig: Im ZWT ACCELERATOR findet mehrmals jährlich das Netzwerk-Frühstück sowie mit „ZWT Connect & Pre-Seed“ auch eine Nachmittagsveranstaltung statt. Und das Unicorn lädt beispielsweise zum „Lunch Talk“, bei dem sich ebenfalls immer wieder gute Gespräche und Möglichkeiten für die Unternehmer:innen und potenziellen Gründer:innen ergeben.

Beratung, Büros, Laborflächen und Core Facilities

„Die Community ist einer der wichtigsten Faktoren, weil man davon extrem profitieren kann“, weiß Anke Dettelbacher. Die Vernetzungsangebote sind daher eine der 4 Synergieebenen, auf denen Gründer:innen und Start-ups sowohl von Unicorn als auch von den ZWTs profitieren können. „Dazu kommt die Infrastruktur mit Laboren und Offices und die Beratung mit den Info-Angeboten. Im Unicorn liegt der Schwerpunkt auf dem Start und der betriebswirtschaftlichen Basis, im ZWT haben wir den Fokus auf den speziellen Anforderungen in den Bereichen MedTech und Life Sciences. Wir schaffen bei unseren Veranstaltungen beispielsweise den Zugang zu Informationen rund um klinische Studien, die für die Start-ups erst später im Entwicklungsprozess relevant sind“, erklärt Thomas Mrak.

Die vierte Synergieebene bilden schließlich die spezialisierten Angebote wie etwa die Core Facilities am ZMF der Med Uni Graz. Von diesen profitieren Forschende und Start-ups durch eine Vielzahl an forschungsunterstützenden Services. Es stehen Dienstleistungen wie Auftragsanalytik und Beratungen sowie Zugang zu Instrumenten, Technologien und Methoden zur Verfügung. Laufend kommen Neuerungen dazu – zum Beispiel Bildanalyse-Software-Tools für die Auswertung und Zugang zu modernsten Bioimaging-Technologien.

Egal, wie weit man im Gründungsprozess ist, Fragen ergeben sich immer wieder – und auch da nutzen die Gründer:innen gerne die bestehenden Angebote: „Bei den ,Office Hours‘ im Unicorn, die wir regelmäßig veranstalten, stehen ihnen zum Beispiel Rechtanwält:innen für Fragen zur Verfügung“, erzählt Bernhard Weber von der breiten Palette an Unterstützungsmöglichkeiten.

 

Angebote für Gründer:innen im Unicorn

Mehr Infos unter https://unicorn-graz.at

Die nächsten Events im ZWT

  • „ZWT Netzwerk-Frühstück“ am 17. September 2026 um 8 Uhr im ZWT ACCELERATOR
  • „ZWT Connect & Pre-Seed“ am 26. November 2026 um 16 Uhr im ZWT ACCELERATOR

Mehr Infos unter https://zwt-graz.at