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Neuer Mieter im ZWT: EVOMEDIS

Das Credo von EVOMEDIS lautet: „Wundheilung statt ‚nur‘ Wundmanagement.“ (Credit: Hans/Pixabay).

Die Behandlung von Verbrennungswunden ist das Spezialgebiet des Start-ups EVOMEDIS, das sich aufgrund der exzellenten Wundtherapie-Expertise in Graz am ZWT angesiedelt hat.

In über 20 Ländern weltweit ist QRSKIN als Experte für die Entwicklung neuer Behandlungskonzepte für Verbrennungen tätig. Die Zentrale des Unternehmens befindet sich in Würzburg, Deutschland. Seit Kurzem ist auch im ZWT eine Ausgründung von QRSKIN angesiedelt: das Start-up-Unternehmen EVOMEDIS, welches sich auf die Entwicklung von neuen Therapien zur Behandlung von Verbrennungswunden spezialisiert hat. EVOMEDIS-Geschäftsführer Dr. Martin Funk: „Wir waren vor rund 6 Jahren auf der Suche nach klinischen Experten im Bereich der Verbrennungs- und chronischen Wunden und so ist der Kontakt zu Prof. Lars-Peter Kamolz und den Experten hier in Graz entstanden – und sehr bald eine enge und erfolgreiche Kooperation mit COREMED von Joanneum Research und der Med Uni Graz bzw. dem LKH-Univ.-Klinikum Graz. Aufgrund der guten Zusammenarbeit und der einmaligen Bündelung von Klinik und Forschung an einem Standort hier in Graz, haben wir uns schließlich dazu entschlossen, für die F&E-Aktivitäten der QRSKIN in Österreich mit EVOMEDIS ein eigenes Start-up zu gründen. Mittelfristig wollen wir der weltweit führende F&E-Spezialist für die Behandlung von Verbrennungswunden werden. Das Paradigma soll dabei sein: „Wundheilung statt ‚nur‘ Wundmanagement.“

EVOMEDIS entwickelt auch gemeinsam mit Kunden
Im Fokus des Teams rund um Dr. Martin Funk stehen unter anderem neue Ansätze für Wundauflagen, aber auch Services und Beratung im Bereich F&E von Wundtherapeutika im Allgemeinen. Die enge Kooperation mit Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionspartnern spielt dabei eine zentrale Rolle. Als Alleinstellungsmerkmal von EVOMEDIS betrachtet Dr. Funk, das breite Netzwerk von Verbrennungsmedizinern, das besondere Entwicklungs-Know-how, eine eigene frühe Entwicklungspipeline und, dass bereits in der frühen Phase der Entwicklung eng mit (künftigen) Kunden kooperiert werden kann.

Spezielle Anforderungen an die Therapie
Bedarf an neuen Therapieansätzen für die Behandlung von Verbrennungs- und chronischen Wunden besteht in aller Welt. Es handelt sich nach wie vor um einen Wachstumsmarkt – vor allem in Asien, Afrika und Lateinamerika ist der Bedarf groß. Eine besondere Herausforderung ist auch, dass fast 50 Prozent der Patienten mit Verbrennungswunden Kinder und Jugendliche sind. „Damit handelt es sich um einen der wenigen Life-Science-Bereiche, in denen Therapien von Anfang an und sehr stark auf die Bedürfnisse von Kindern ausgerichtet werden müssen“, so Dr. Funk. Auch spielt eine wichtige Rolle, dass Verbrennungswunden für Patienten oft mit schwerwiegenden Entstellungen einhergehen, worauf in der Therapie natürlich auch eingegangen werden muss.

Markteintritt in Asien, Lateinamerika und Afrika
Für die nahe Zukunft plant EVOMEDIS, verstärkt in den großen Wachstumsmärkten Asien, Lateinamerika und Afrika präsent zu sein, berichtet Dr. Funk. „Wir haben uns hier bereits ein gutes Netzwerk aufgebaut und wollen künftig auch Unternehmen in anderen Life-Science-Bereichen beim Markteintritt in diesen Ländern unterstützen.“

 

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