BBMRI.at

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BBMRI.at – Forschungsinfrastruktur für Biobanken & biomolekulare Ressourcen Österreich Knoten
BBMRI.at ist der nationale Knoten der Europäischen Forschungsinfrastruktur für Biobanken BBMRI-ERIC.
BBMRI.at ist eine Initiative und ein Zusammenschluss österreichischer Universitäten und Biobanken mit dem Ziel eine nationale Forschungsinfrastruktur basierend auf Biobanken aufzubauen und weiter zu entwicklen.

 

Biobanken sammeln, prozessieren bzw. lagern in enger Kooperation mit Partner:innen im Krankenhaus, biologische Proben und assoziierte Daten, die wertvolle Ressourcen darstellen. Sie sind essentiell für Innovationen im Bereich der personalisierten Medizin und der Entwicklung von Biomarkern, Diagnostika und Medikamenten. Dafür ist in Biobanken ein standardisiertes und abgestimmtes Management von Proben, Daten und Prozessen im Qualitätsmanagement sowie in ethischen, rechtlichen und sozialen Belangen notwendig.

 

BBMRI.at wird vom BMWFW gefördert (GZ 10.470/0016-II/3/2013 (2013-2018); BMBWF-10.470/0010-V/3c/2018 (2018-2023).

Mitarbeiter:innen

3 (Graz), 15 (BBMRI.AT gesamt)

Forschungsfeld/Produktpalette

  • BBMRI.at arbeitet mit an der Entwicklung von einheitlichen, international gültigen Vorgehensweisen und (ISO, CEN) Standards für Proben-, Daten und Qualitätsmanagement und etabliert diese in BBMRI.at (z.B. für die Behandlung von Gewebe, Blut, Mikrobiome-Proben, oder Digitale Pathologie). BBMRI.at berät bzw. bietet Kurse im Bereich Qualitätsmanagement (www.bbmri.at/quality-management).
  • BBMRI.at entwickelt Ansätze, um Forscher:innen aus Universitäten und Industrie den Zugang zu Biobanken und die Nutzung von qualitätsdefinierten human/tierischen Proben und Daten in Biobanken für Forschungskooperationen zu erleichtern, sowie um ein „trusted data environment“ zu schaffen. So wurden u.a. Datenbanksysteme zur Erfassung und Suche von Biobanken, Proben und Daten (mit)entwickelt (www.bbmri.at/catalog). Spezielle Probenkohorten sind auf http://bbmri.at/biobank-cohorts beschrieben.
  • BBMRi.at bzw. Partner:innen verfügen über Expertise sowie Infrastrukturen für die Untersuchung hochinfektiöser Erreger (BSL-3-Labor) sowie für die Digitalisierung von gefärbten Gewebeschnitten z.B. für künstliche Intelligenz Anwendungen.
  • Für die Einbindung verschiedener Stakeholder – vor allem Bürger:innen und Forscher:innen – führt BBMRI.at regelmäßig Interviews, Gruppendiskussionen oder Umfragen, sowie Biobankführungen und KinderUni-Workshops durch.

Forschungskooperationen

Die Vernetzung und Zusammenarbeit mit verschiedenen Anspruchsgruppen, wie Biobanken, Forscher:innen, Bürger:innen, Probenspender:innen, Behörden, Organisation im Gesundheitswesen, der biomedizinischen bzw. pharmazeutischen Industrie, Rechts- und Ethikexpert:innen sowie mit anderen nationalen BBMRI-Knoten (z.B. IT, SLO, CZ, CY) sind BBMRI.at sehr wichtig. Für Beispiele von (inter)nationale Kooperationen, siehe www.bbmri.at/projects).
BBMRI-at-Pathologie
Labor Biobank Graz
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Univ.-Prof. Dr. Kurt Zatloukal | kurt.zatloukal@medunigraz.at | +43 (0)664/1533264
Mag. (FH) Cornelia Stumptner | cornelia.stumptner@medunigraz.at | +43 (0)664/9687702
Stiftingtalstrasse 2/B/6 | 8010 Graz | www.bbmri.at
01
Jun

Symposium zur Exposomen-Forschung in Graz

Welche Auswirkungen haben Umwelteinflüsse auf unsere Gesundheit? Und welche Grenzen sind der sogenannten Exposomen-Forschung gesetzt? Beim Symposium von BBMRI.at und dem EU-Projekt HEAP im Juni berichten Expertinnen und Experten darüber.